Führen Geschenke im B2C-Bereich zu höherem Umsatz?

Im Journal of Service Research wurde die Forschungsarbeit von Marchand, Paul, Hennig-Thurau und Puchner (2016) veröffentlicht. Mit dem Titel „How Gifts Influence Relationships With Service Customers and Financial Outcomes for Firms“ sind u.a. weitere Erkenntnisse zur Reziprozität publiziert worden. Die deutschen Forscher stellten sich die Frage, ob Werbegeschenke tatsächlich zu höheren Umsätzen führen. Im Sinne der Reziprozität „ich gebe, damit mir gegeben wird“ sollte dies so sein (vgl. Cialdini, 2014, S. 47 ff.). Es handelt sich hierbei um ein sozialprägendes Prinzip, bei dem derjenige der ein Geschenk erhält, sich seinerseits verpflichtet fühlt, etwas zurück geben zu müssen (vgl. ebenda, S. 49). Kommt der Beschenke der Verpflichtung nicht nach, droht ihm sozialer Ausschluss. Diese „Bestrafung“ dürfte bei Werbegeschenken eher schwierig sein. Es stellt sich aber die Frage, ob Konsumenten jegliche Art von Präsenten, Probierhäppchen, Entgegenkommen beim Preis etc. als Geschenk wahrnehmen und dem Unternehmer mehr Umsatz bescheren? Mehr lesen

Reziprozität fördert die Freigabe persönlicher Passwörter

Vor dem leichtfertigen Umgang mit persönlichen Daten wird immer häufiger durch die Medien, aber auch direkt durch Online-Shops, Social Communitys, Online-Banking usw. gewarnt. Insbesondere Passwörter und Pins sollten dabei möglichst kryptisch sein und eine gewisse Länge haben, damit diese nicht per Software ausgelesen oder erraten werden können. Darüber hinaus wird der Einsatz von Firewalls, Virenscanner und Updates empfohlen, damit sich Spyware aus dem Netz nicht auf dem PC einnisten kann. Mehr lesen